Schüsslersalze

Schüsslersalze

Die Schüssler-Salze gingen aus der Homöopathie hervor. Die von diesen Mineralsalzen ausgehende gesundheitsfördernde Wirkung wurde durch den Arzt Dr. Schüssler entdeckt. Er erforschte im 19. Jahrhundert Ursachen für Erkrankungen und der an ihnen beteiligten einzelnen Körperzellen. Seine Forschung führte zur der Einsicht, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht des Mineralhaushaltes in den einzelnen Zellen und dem damit verbundenen, fehlenden Funktionieren der Zellen verursacht werden. Durch eine verbesserte Mineralsalzversorgung der Zellen kann das gestörte Gleichgewicht reguliert werden. So entstand die Biochemie nach Dr. Schüssler mit ihren zwölf Funktionsmitteln bzw. 27 Salzen???. Da viele Mineralsalze in konzentrierter Form eingenommen, nicht den Weg in die einzelnen Zellen finden können, übernahm Dr. Schüssler die Idee der Potenzierung von Substanzen (Verdünnung) aus der Homöopathie. So können sie über den Blutweg zu den einzelnen Zellen finden, wo sie durch die Zellwände in das Innere aufgenommen werden. Das bedeutet, dass die durch Erkrankungen veränderten Zellmembranfunktionen und die damit einhergehenden lokalen Defizite innerhalb und außerhalb der Zelle behoben werden,  indem die Zellmembran durch die Salze regeneriert und reguliert wird.

Diese Form der Therapie bzw. geringen Mineralstoffzufuhr zeichnet sich dadurch aus, dass die Zellen stimuliert werden, sich selbstständig die benötigte Mineralsalz-Mengen aus dem Blutkreislauf zu holen, damit sie durch eine gute Versorgung wieder ihren Bestimmungen entsprechend funktionieren können. Manche Mineralsalze kann man nicht allein durch Schüsslersalze zu sich nehmen. Hier verhelfen die Schüsslersalze den Zellen vielmehr dazu, sich die benötigte Mineralstoffmenge aus der Nahrung zu holen. Schüsslersalze gibt es in Form von unterschiedlich potenzierten Tabletten/ Pastillen (Grundlage ist der Milchzucker), als Globuli und als Tropfen (ohne Milchzucker). In Tablettenform gelangen sie über das Zergehen auf der Zunge in die Mundschleimhaut und über dies

in das Blut. Es handelt sich um eine alternative und nebenwirkungsfreie Behandlungsform, die bei vielfältigsten Beschwerden, Erkrankungen und Störungsbildern einsetzbar ist.

 

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